Der Brauch und die Geschichte des Heiligen Nikolauses vom 4. Jahrhundert bis heute.
- MHM Events

- 30. Nov. 2025
- 2 Min. Lesezeit
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Historischer Ursprung des Heiligen Nikolaus
Der Nikolaus geht auf eine reale Person zurück: Nikolaus von Myra, ein Bischof, der im 4. Jahrhundert in der Stadt Myra (heute Demre in der Türkei) lebte.
Geboren: um 270 n. Chr. in Patara (Lykien, damals Römisches Reich)
Gestorben: am 6. Dezember um 343 n. Chr.
Amt: Bischof von Myra
Nikolaus war bekannt für seine Frömmigkeit, Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft, vor allem gegenüber Armen und Kindern.
Legenden um den heiligen Nikolaus
Viele Geschichten ranken sich um ihn, die seinen Ruf als Wundertäter und Wohltäter festigten:
Die Mitgift für die drei Töchter
Ein armer Mann konnte seine drei Töchter nicht verheiraten, weil ihm das Geld für die Mitgift fehlte. Nikolaus warf heimlich in drei Nächten je einen Beutel mit Gold durch das Fenster (oder Kamin), um den Mädchen zu helfen – daher kommt der Brauch des Geschenks in den Schuhen.
Das Kornwunder
Während einer Hungersnot bat Nikolaus Seeleute, etwas von ihrer Getreideladung abzugeben. Obwohl sie zuerst zögerten, weil sie abgemessene Mengen transportierten, gaben sie ihm etwas – und beim Entladen in Alexandria stellte sich heraus, dass kein Korn fehlte.
Die Rettung von Seeleuten
Nikolaus soll betenden Seeleuten in Seenot erschienen sein und sie gerettet haben – deshalb ist er auch Schutzpatron der Seefahrer.
Heiligsprechung und Verehrung
Nach seinem Tod wurde Nikolaus heiliggesprochen und schon früh verehrt. Seine Gebeine sollen später nach Bari (Italien) überführt worden sein, wo sie bis heute verehrt werden.
Der 6. Dezember, sein Todestag, wurde zum Nikolaustag.
Vom Bischof zum Geschenkebringer
Im Mittelalter verbreitete sich der Nikolauskult in ganz Europa. Er wurde Patron vieler Gruppen: Kinder, Seeleute, Reisende, Händler, Schüler u. v. m.
In Klöstern wurden am 6. Dezember die Kinder beschenkt.
Später wurde dieser Brauch in Familien übernommen.
Im 16. Jahrhundert, zur Zeit der Reformation, wollten Protestanten den Heiligenkult abschaffen. In evangelischen Gebieten übernahm daher das Christkind das Schenken.
In katholischen Gegenden blieb der Nikolaus als Gabenbringer erhalten.
Vom Nikolaus zum Weihnachtsmann
Im Laufe der Zeit – besonders in den USA – verschmolz der Nikolaus mit anderen Bräuchen:
„Sinterklaas“ (die niederländische Version) kam mit Auswanderern nach Amerika.
Dort wurde er zu „Santa Claus“ – durch Gedichte („A Visit from St. Nicholas“, 1823) und Illustrationen (z. B. von Coca-Cola ab den 1930ern).
So entstand das moderne Bild des rot gekleideten, bärtigen Weihnachtsmanns, der an Weihnachten Geschenke bringt.
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